Security-Technology-NewCo: IT-Organisation in 12 Wochen
Nach dem Carve-out aus einem internationalen Industriekonzern übernahm Pierre Kromat bei einer PE-geführten Security-Technology-NewCo als Interim IT Director die Aufgabe, die gesamte IT-Organisation neu aufzubauen — 90 Standorte, 4.500 Mitarbeitende, €1,2 Mrd. Umsatz. Infrastruktur, Team, Provider und Governance zeitgleich.
HerausforderungKein Betriebsmodell, kein Team, keine Provider-Verträge. Parallel: Cloud-Migration auf AWS, GCP und Azure, 6.000 heterogene Endpoints (Mac/Linux/Windows), 90 Standorte — alles unter aktivem Geschäftsbetrieb.
Vorgehen- 40-FTE IT-Operations-Team in 12 Wochen aufgebaut — Recruiting, Onboarding und Governance parallelisiert
- Provider-Steuerung über mehrere globale Managed-Service-Provider während der Transition
- Hybrid-Cloud-Architektur (AWS / GCP / Azure) plus Co-Location-Anbindung parallel zur IT-Separation
- ITIL-Prozesse über ServiceNow ab Woche 1 — kein Provisorium, keine Übergangslösung
- Endpoint Security eines führenden Anbieters auf 6.000 Geräten plattformübergreifend ausgerollt
- Business Continuity über €1,2 Mrd. Umsatz gesichert — kein Produktionsausfall
NewCo-Aufbau ist kein Projekt mit Endtermin, sondern permanenter Parallelbetrieb: Aufbau, Migration und Stabilisierung laufen gleichzeitig zum laufenden Geschäft. Wer das seriell plant, verliert den Anschluss.
€45M Outsourcing-Vertrag — Verhandlung & 7-Jahres-Steuerung
Unmittelbar nach dem Carve-out eines globalen Maschinenbaugeschäfts aus einem Industriekonzern wurde der IT-Betrieb an einen globalen Managed-Service-Provider übergeben — €45 Mio. Gesamtvolumen, sieben Jahre Laufzeit, Steuerungsverantwortung als Deputy CIO.
HerausforderungRFP-Prozess unmittelbar nach dem Carve-out, ohne etabliertes Betriebsmodell, unter Zeitdruck — gegenüber einem Anbietermarkt, der die Schwäche des Neueinsteigers kennt. SLA-Architektur für 35 Standorte, Transition ohne Unterbrechung.
Vorgehen- RFP-Konzeption und Vergabe mit strukturiertem Scoring-Modell und Vorstandsbeteiligung
- SLA-Architektur mit standortspezifischen Definitionen, Pönalen, Eskalationsklauseln und Benchmark-Mechanismus
- Vertragsverhandlung inklusive Change-of-Control-, Preisgleit- und Exit-Regelungen
- Transition-Governance: wöchentlicher Steuerungskreis, Risikoregister, Hypercare
- Ongoing-Management: monatliche SLA-Reviews, Lieferantenaudits, jährlicher Provider-Benchmark
- Realisierte Einsparung: über €4 Mio. pro Jahr aus Ausschreibungswettbewerb und Benchmarking
Die Einsparung entsteht nicht beim Signing, sondern in den Folgejahren — durch konsequente Provider-Steuerung. Kein SLA-Review ist Kostenfaktor, jeder ausgefallene auch.
Code Red — Globaler Cybersecurity-Incident. Ohne wesentliche Produktionsunterbrechung.
Ein internationaler Maschinen- und Anlagenbauer wurde Ziel eines globalen Cybersecurity-Angriffs, intern Code Red genannt. Pierre Kromat übernahm als IT Director und Deputy CIO die operative Incident-Steuerung: Eindämmung, Stakeholder-Kommunikation, Betriebssicherung und anschließende strukturelle Härtung.
Herausforderung35 internationale Standorte, €1,5 Mrd. laufender Umsatz, heterogene Infrastruktur kurz nach einem Konzern-Carve-out — ein Angriff in der verwundbarsten Phase der IT-Transition. Jede Stunde Produktionsausfall kostet Millionen.
Vorgehen- Sofortige Klassifikation und Aktivierung des globalen Krisenteams — Eindämmung in der ersten Stunde
- Response-Orchestrierung über 35 Standorte: lokale IT-Teams, externe Forensik, Provider-Koordination
- Executive-Kommunikation: stündliche Lageberichte an den Vorstand während des Incidents
- Betriebssicherung: kritische Produktionssysteme isoliert und auf Fallback umgestellt
- Post-Incident-Investment €1,5 Mio. — Endpoint Security ausgerollt, Threat Detection und Endpoint Protection gestärkt, Zero-Trust-Zielarchitektur initiiert
- Strukturelle Härtung: IAM-Redesign, Security-Baseline für 35 Standorte etabliert, Integration in ITSM
Ein Cyberangriff ist keine IT-, sondern eine Führungskrise. Wer in den ersten 60 Minuten nicht entscheidungsfähig ist, verliert die Lage.
Infrastruktur-Transformation — 20 % Kostensenkung in 24 Monaten
Dreijährige Roadmap zur Modernisierung der gesamten IT-Infrastruktur eines internationalen Maschinen- und Anlagenbauers — primäres Ziel: messbare Kostensenkung. Datacenter-Konsolidierung, Hybrid-Cloud-Migration und Provider-Neuverhandlung als parallele Workstreams.
HerausforderungDrei Rechenzentren, veraltete On-Premise-Landschaft, heterogene Standortinfrastruktur über sieben Länder — Modernisierung unter laufendem €1,5-Mrd.-Betrieb, ohne Serviceunterbrechung. IT-Budget: €25 Mio. pro Jahr.
Vorgehen- Infrastruktur-Audit und Baseline-Kostenmodell — Transparenz je Standort und Workload-Typ
- Hybrid-Cloud-Architektur (Azure) für nicht-kritische Workloads, mit Lizenzoptimierung
- Datacenter-Konsolidierung: drei aktive RZ auf eins plus Cloud — phased Migration über 18 Monate
- Provider-Neuverhandlung mit Marktbenchmark, vier Anbietern und neuer Vertragsarchitektur
- SAP Integration Suite und RPA zur Prozessstabilisierung parallel zur Infrastrukturmigration
Infrastruktur-Transformation scheitert nicht an der Cloud-Strategie, sondern an fehlender Kosten-Baseline zu Beginn. Wer nicht weiß, was er hat, kann nicht entscheiden, was er braucht.
Globaler Maschinenbau-Carve-out: vollständige IT-Separation aus dem Konzernverbund
Nach dem Verkauf des globalen Verpackungsmaschinenbereichs eines Industriekonzerns an einen Private-Equity-Investor wurde die gesamte IT aus dem Konzernverbund herausgelöst — in 18 Monaten, mit IT-Gesamtverantwortung als Deputy CIO der neu entstandenen NewCo.
HerausforderungÜber 600 Applikationen, mehr als 1.000 Server, 35 Standorte in sieben Ländern — Trennung von der Konzern-Infrastruktur bei laufendem €1,5-Mrd.-Geschäft, ohne Produktionsausfall.
Vorgehen- IMO-Setup ab Signing: Governance, Decision Rights, Steuerung aller IT-Workstreams
- AD-Separation und IAM-Neubau: eigenständige Identitätsinfrastruktur für 3.500+ Accounts, ohne TSA-Abhängigkeit
- Infrastrukturablösung: Server-Migration, Netzwerk-Trennung, Citrix VDI, Exchange
- 600+ Applikationen klassifiziert, migriert oder abgelöst — inklusive SAP-Co-Code-Trennung
- Parallel: globaler Managed-Service-Provider als neuer Betriebs-Partner etabliert (€45M-Rahmenvertrag)
- Day 1 erreicht ohne einzige TSA-Abhängigkeit
Day 1 ohne TSA ist kein Luxus, sondern Verhandlungsergebnis. Wer die Separation sauber plant, muss dem Verkäufer keine Überbrückungsverträge zugestehen. Das schützt EBITDA und Exit-Multiple.
2 Carve-outs und 4 Standortschließungen — ohne externe Strategieberatung
Als IT Director IT Projects & Engineering im globalen Verpackungsmaschinenbereich eines Industriekonzerns verantwortete Pierre Kromat in drei Jahren zwei vollständige Carve-outs und vier Standortschließungen — mit eigenem IT-Projektteam, ohne externe Strategieberatung.
HerausforderungVorbereitung des großen Maschinenbau-Carve-outs (40 Standorte, 8.000 Clients, 25 ERP-Systeme) bei gleichzeitiger operativer Steuerung laufender Carve-outs und Schließungen — mit identischem Team.
Vorgehen- Beide Carve-outs vollständig in Eigenregie geplant und durchgeführt: Perimeter, Cutover, TSA-Steuerung
- Netzwerk- und Identity-Trennung bei beiden Projekten ohne TSA-Nachläufer abgeschlossen
- Vier Standortschließungen: Hardware-Demontage, Daten-Migration, Provider-Exit, Asset-Disposition
- Parallel: Infrastruktur-Roadmap für 40+ Standorte zur Vorbereitung des Maschinenbau-Carve-outs
- SAP-Rollout an 25 Standorten (über €15 Mio.) koordiniert — Planung, Steuerung, Abnahme
- Globaler Microsoft 365-Rollout für 8.000 Accounts gesteuert
Carve-out-Kompetenz entsteht nicht aus Lehrbüchern, sondern aus wiederholter Execution unter realem Druck. Zwei Carve-outs in Eigenregie zu liefern bedeutet: die Methodik ist internalisiert, nicht eingekauft.
M&A PMI International — Deutschland, UK, Dänemark, Japan
Als Head of E2E Processes and IT Projects im globalen Verpackungsmaschinenbereich eines Industriekonzerns führte Pierre Kromat M&A-Post-Merger-Integrationen in vier Ländern zeitgleich — Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Japan. Aufbau eines 15-köpfigen IT-Consulting- und Projektmanagement-Teams für die operative Umsetzung.
HerausforderungVier parallele PMI-Programme in vier Ländern und Kulturen, mit unterschiedlichen IT-Systemen, Prozessen und Organisationsstrukturen. Cross-funktionale Koordination ohne dedizierte Programmorganisation.
Vorgehen- 15-FTE IT-Consulting- und PM-Team aufgebaut — erste strukturierte IT-PM-Funktion im Geschäftsbereich
- SAP-Rollout-Programm an 25 Standorten (über €15 Mio.) über drei Jahre gesteuert
- PLM-Implementierung im Maschinenbau-Kontext: produktlebenszyklusübergreifende Systeme
- IoT Remote Service Portal: €2,5 Mio. Investitionsvolumen, technische Projektsteuerung E2E
- Globale E2E-Prozessbibliothek aufgebaut: 150+ Prozesse in ARIS/BPMN 2.0 — erste konzernweite Dokumentation
- Cross-kulturelle Teamführung DE / UK / DK / JP: Change Management, Stakeholder-Alignment, lokale Anpassung
PMI ist keine IT-, sondern eine Führungsaufgabe. Systeme migrieren sich, Prozesse harmonisieren sich. Die eigentliche Integrationsarbeit passiert in den Teams, nicht in den Tools.
Engineering IT — SolidWorks, E-Plan, 3D-VDI & iPLM für globalen Maschinenbau
Als IT Director IT Projects & Engineering verantwortete Pierre Kromat die globale Engineering-IT eines Maschinen- und Anlagenbauers — 35 Mitarbeitende in fünf Ländern, mit Verantwortung für Mechanical CAD, Electrical CAD, 3D-VDI und Product Lifecycle Management. Parallel: Neuausrichtung des Teams vom Einzelkämpfer-Modus auf strukturierten Run- und Projektbetrieb.
HerausforderungInhomogene CAD-Landschaft über 35 Standorte, keine Versionsstandardisierung, kein zentrales PLM, 3D-CAD ohne performante Remote-Infrastruktur. Team ohne klare Rollen, Run und Projekte vermischt. Zusätzlich: rechtssichere Trennung von SolidWorks PDM Vault, E-Plan-Lizenzen und iPLM-Daten im Carve-out.
Vorgehen- Team-Transformation — 35 MA neu strukturiert: klare Trennung Run vs. Projekte, SoW-basiertes Steuerungsmodell
- SolidWorks (~1.200 Seats) — globale Standardisierung, PDM-Konsolidierung, Power-User-Netzwerk in fünf Ländern
- E-Plan (~500 Seats) — Schema-Bibliothek zentralisiert, Freigabeprozesse definiert, Lizenzen strukturiert
- 3D-VDI — GPU-beschleunigte virtuelle Workstations: Remote-Performance auf lokalem Niveau, Rollout über alle Standorte
- iPLM — integriertes Product Lifecycle Management als zentraler CAD-Daten-Backbone, mit SAP-Anbindung
- CAD-Separation im Carve-out — PDM-Vault rechtssicher getrennt, E-Plan-Lizenz-Novation verhandelt, iPLM-Daten sauber zwischen Konzern und NewCo gesplittet
CAD-Systeme sind keine Commodity-IT, sondern das Herzstück des Engineering-Prozesses. Wer SolidWorks PDM oder E-Plan falsch trennt, stoppt die Konstruktion. Im Carve-out ist Engineering IT die komplexeste Separation nach SAP.
Digitalisierung & Innovation — IoT, RPA, Enterprise Architecture, AI-Pilot
Parallel zu Carve-out, Outsourcing und Operations trieb Pierre Kromat über zehn Jahre die digitale Modernisierung der IT-Landschaft voran — von frühen IoT-Piloten 2013 bis zu KI-Piloten mit Microsoft Copilot 2023. Eine durchgängige Digitalisierungslinie über drei Technologiegenerationen.
HerausforderungInnovation unter laufendem Betrieb: jede Initiative parallel zu Carve-outs, Outsourcing und M&A — mit denselben Teams, mit intern begründetem Budget, mit Vorstandsentscheidungen, die vorbereitet und vertreten werden mussten.
Deliverables- IoT Remote Service Portal (€2,5 Mio., 2013–2014) — digitale Fernwartung für Industriemaschinen: Monitoring, Remote-Diagnose, SAP-Integration; E2E IT-Verantwortung
- RPA (15+ Prozesse, 2020–2022) — Finance, HR und IT-Betrieb automatisiert: FTE-Einsparung, Fehlerreduktion, skalierbare Prozesslogik
- LeanIX EA (500+ Apps, 2021–2024) — vollständige Applikationslandschaft erfasst: Technologieradar, Tech-Debt-Steuerung, Migrations-Roadmap
- Saviynt IGA/IAM (2022–2024) — Identity Governance: automatisiertes Access-Management, SOD-Kontrollen, Compliance-Reporting
- SAP Integration Suite (2022–2024) — Middleware modernisiert: API-Management und B2B-Integration für 35 Standorte
- Microsoft Copilot Pilot (2023) — erster KI-Pilot: Use-Cases, Rollout, Messung, Entscheidungsvorlage für die Skalierung
Digitalisierung ist kein Projekt, sondern eine Haltung. Wer Innovation nur dann vorantreibt, wenn Ruhe herrscht, digitalisiert nie. Die belastbarsten Fortschritte entstehen parallel zu den anspruchsvollsten Transformationen.
IT-Fundament — Governance & erste Outsourcing-Verhandlung ab Tag 1
2003, direkt nach dem Diplom-Studium der Informatik an der FH Konstanz, verantwortete Pierre Kromat bei einem internationalen Maschinen- und Anlagenbauer den Aufbau einer strukturierten IT-Service-Management-Funktion — internationaler Maschinenbaukontext, zwölf Standorte, €2,5 Mio. Budget, keine bestehende Governance.
HerausforderungKeine IT-Governance, keine Service-Level, kein strukturiertes Provider-Management — alles ab null. Erste internationale Industrieverantwortung mit voller Budget- und Steuerungshoheit.
Vorgehen- IT-SLM und Controlling von null aufgebaut: Messung, Steuerung und Reporting für 30 IT-Services
- €2,5 Mio. IT-Budget erstmals strukturiert bewirtschaftet — Kostenstellengenauigkeit, Forecast, Anbietervergleich
- Erste Outsourcing-Verhandlung in Eigenregie: Helpline (CHF 500K) — Ausschreibung, Vergabe, Transition
- IT-Betriebsprozesse standardisiert: einheitliche Incident-, Problem- und Change-Prozesse für zwölf Standorte
- Erste Multi-Site-Governance-Strukturen — Grundlage aller späteren globalen IT-Frameworks
- IT-Projektleitung im internationalen Industrieumfeld: Infrastrukturprojekte, Rollouts, Abnahmen